Rote Kurve

Faszination Fankurve 01.05.2004 0 Kommentare

Bei Hannover 96 besteht Nachholbedarf. Was bei vielen anderen Vereinen bereits Standard ist, wird bei den Niedersachsen seit dem 12.4. mit der Gründung der „Rote(n) Kurve – 96 Supporters Club e.V“ nachgeholt. Was es damit auf sich hat, erklärt Beiratsmitglied Robin Krakau (23).

Stadionwelt: Was verbirgt sich hinter der Idee „Rote Kurve“?
Krakau: Supporters Clubs kennen wir ja schon lange aus anderen Städten. Die Idee haben wir unserem Präsidium in den letzten Jahren immer mal wieder vorgestellt, sie ist aber dort lange Zeit abgeblockt worden. Erst vor einem dreiviertel Jahr zeigte man Gesprächsbereitschaft.

Stadionwelt: Welche Unterstützung gibt es durch den Verein?
Krakau: Es war das größte Problem, dass es bisher keine Billigung gab. Jetzt sind wir aber als Fan-Vertretung anerkannt und haben als diese viel aufzuarbeiten. Zum Beispiel muss ja überhaupt erstmal eine offizielle Fanclub-Liste erstellt werden. Die Organisation von Spielertreffen und Turnieren sowie von Auswärtsfahrten – auch zu Länderspielen – stehen weiterhin auf unsere Liste. Zudem wollen wir der erste Ansprechpartner des Vereins sein und uns ein Mitspracherecht sichern.

Stadionwelt: Aus welchen „Richtungen“ kommen die Leute, die die Rote Kurve ins Leben gerufen haben?
Krakau: Aus ganz unterschiedlichen Richtungen und Gruppen. Bei den zehn Leuten, die mit der Gründung befasst waren, waren acht Fanclubs vertreten, Leute von den Ultras, der Notbremse, Rote Erleuchtung oder Red Pack. Gefunden haben die sich im letzten Sommer, als es eine Demo mit rund 300 Fans gegen die ursprünglich geplante 80-protzentige Erhöhung der Eintrittspreise gab. Da haben viele Leute mitorganisiert, die bisher noch nicht zu den führenden in der Fanszene gehörten. (Stadionwelt, 01.05.2004)

Im Netz: www.rote-kurve.de

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