Der 80. Geburtstag des WM-Helden Ottmar Walter und gleichzeitig die Frankfurter Eintracht zu Gast – das lies die Fans des 1. FC Kaiserslautern zur Hochform auflaufen. Mit zwei Choreos sorgten sie im vergangenen Monat für Gesprächsstoff.
Christoph Schneller (20) ist Mitglied der „Generation Luzifer“, die für die Organisation der Choreografien verantwortlich war.
Stadionwelt: Zwei Choreos innerhalb einer Viertelstunde. Wie bekommt man so was organisatorisch hin?
Schneller: Die Erfahrungen unserer bisherigen Choreos waren hilfreich und eine gute Vorbereitung ist natürlich alles. An den Blockfahnen zum Beispiel, haben wir sieben Tage lang mindestens 16 Stunden gearbeitet. Für die Durchführung am Spieltag standen 50 bis 60 Helfer zur Verfügung.
Stadionwelt: Was wolltet Ihr mit der Choreo ausdrücken? Wie war die Vorgeschichte?
Schneller: Die Choreo sollte einen Film darstellen der aus drei Einstellungen bestand. Die drei mittleren Fahnen zeigen den Film, und die beiden Äußeren stellen das Anfang und das Ende der Filmrolle dar. Der Film beginnt mit der Andeutung der Frankfurter Choreo aus dem Hinspiel, zeigt dann wie der Teufel sich den Adler greift und endet mit dem im Thron sitzenden Teufel. Die gesamte Aktion soll darstellen wer der König im Südwesten ist.
Stadionwelt: Warum gibt es gerade diese besondere Rivalität mit Eintracht Frankfurt?
Schneller: Die Rivalität war eigentlich schon immer da, jedoch hat sie sich in den letzen Jahren in Ermangelung anderer Südwest-Vereine in der Bundesliga gegenseitig hochgeschaukelt. Die losen Kontakte der Frankfurter zu Mannheim tragen natürlich nicht gerade entspannend dazu bei. (Stadionwelt, 01.05.2007)




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